Heute war ein langer, aber wirklich aufregender Tag. Die drei Hauppteile unseres Programmes waren der Empfang im Ministerium für Jugend und aktive Solidarität, der Besuch der Projekte von Unis-Cité und Concordia und eine Schiffahrt auf der Seine im bateau-mouche.
Um 08:50 morgens stiegen wir in den Bus, der uns zum Ministerium brachte. Dort wurden wir über dessen Organisation und Strukturen informiert. Außerdem erfuhren wir einiges über die Möglichkeiten für junge Menschen, sich in der freiwillig zu engagieren und wie das Ministerium diese unterstützt. Eines der Ziele ist dabei, das Verständnis in der Gesellschaft für die große Bedeutung der Jugend in der Gesellschaft zu fördern. Daher werden in Zusammenarbeit mit zahlreichen Vereinen Projekte aus den verschiedensten Bereichen gefördert. Wir erfuhren, dass die Arbeit des Ministeriums sich sehr von den diesbezüglichen Strukturen in China unterscheidet. Nach dem Vortrag wurden Fragen dazu gestellt, was konkret heute und in der Zukunft für die Entwicklung und das Engagement der Jugend getan wird und wie die Öffentlichkeit über die Programme informiert wird. Ein weiteres wichtiges Thema war die Zusammenarbeit des Ministeriums mit anderen Ländern. Dabei wurde besonders die enge Beziehung zu Deutschland betont.
Anschließend besuchte ein Teil unserer Gruppe das Projekt Concordia, wo einige freiwillige Jugendliche in einem alten Bahnhof arbeiten, um dort ein Denkmal zu errichten. Der Bahnhof hat eine besondere Bedeutung, da von dort während dem 2. Weltkrieg 20000 Juden deportiert wurden. Der Rest der Gruppe besuchte die Organisation Unis-Cité, die in 24 französischen Städten soziale Projekte finanziert und organisiert. Genauer angesprochen wurde ein Projekt, bei dem Jugendliche Familien besuchen, um diese über Möglichkeiten, umweltfreundlicher und energiesparender zu leben, informieren. Bei einem anderen Programm bekommen ältere, einsame Menschen die Möglichkeit, mit Jugendlichen beispielsweise schwimmen zu gehen. Es wird bei allen Projekten als besonders wichtig angesehen, dass junge Menschen mit verschiedensten Hintergründen und aus verschiedenen sozialen Umständen zusammen kommen.
Im Anschluss daran besichtigten wir den Montmarte und Sacre Coeur. Abends trafen wir uns mit der ganzen Gruppe um in einem typisch französischen Restaurant Abend zu essen. Dann machten wir eine Bootsfahrt auf der Seine, wo wir viele Sehenswürdigkeiten wie Notre Dame, die Oper und den Eiffelturm sahen. Nach einer unterhaltsamen Busfahrt, auf der chinesische Lieder gesungen wurden, fielen wir erschöpft in unsere Betten.

Ich heiße Susanne D., bin 20 Jahre alt und studiere im 5. Semester Kulturwissenschaften, Wissensmanagment und Logistik: cultural engineering an der Universität in Magdeburg. Meine Freizeit verbringe ich mit reisen, Sprachen lernen und lesen.
Ehrenamtlich arbeite ich bei Aiducation International Deutschland und bei AIESEC Magdeburg mit.
Aiducation International ist eine junge Non-Profit-Organisation, die Leistungsstipendien an besonders begabte und bedürftige kenianische Schüler vergibt.
Bei AIESEC bin ich Mitglied des Talent-Managment-Teams. AIESEC organisiert Auslandspraktika für Studenten und ist die weltweit größte Studentenorganisation. Das Talent-Management-Team ist für alle Personalfragen verantwortlich: Recruiting, Auswahlverfahren, Weiterbildung und Persönlichkeitsentwicklung.
Von folgenden Organisationen kann ich aus eigener Erfahrung berichten:
cultural villages of Europe, Jugendpresse Deutschland e.V. (bes. Schülerzeitungswettbewerb und Mobile Akademie), Ashoka und Leading Changemakter (Projekt Changemakercity), KanTe e.V. (Kulturverein, internationales Musikfestival Upgrade), Schüler helfen Leben e.V. (besonders Schultour und Sozialer Tag), Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage, Streetfootballworld (vor allem WMSchulProjekt), Schülerzeitung, Lebendschachensemble
Mein Name ist Catharina C., ich bin 25 Jahre alt und wohne in Heidelberg, im Südwesten von Deutschland. Dort studiere ich evangelische Theologie im 8.Semester. Während meines Studiums habe ich ein Jahr lang in Dublin, Irland ökumenische Studien studiert.
Aufgewachsen bin ich im Nordwesten Deutschlands, in einer ländlichen Gegend zwischen Oldenburg und Osnabrück. Dort habe ich vor über zehn Jahren angefangen mich in der Evangelischen Jugend zu engagieren, zunächst auf regionaler Ebene, aber seit 2005 auch auf nationaler Ebene. Darüber hinaus bin ich seit Mai 2009 Vorstandsmitglied des Ökumenischen Jugendrates in Europa, einer Dachorganisation für nationale ökumenische Jugendräte in ganz Europa. Diese Organisation wird von sieben jungen Ehrenamtlichen aus den Mitgliedsorganisationen geleitet.
Mein Name ist Lena S.. Ich bin 19 Jahre alt und komme aus der nordhessischen Gemeinde Oberaula. Im Juni diesen Jahres habe ich mein Abitur an der Melanchthon-Schule Steinatal in Willingshausen nahe Schwalmstadt bestanden und werde im Oktober anfangen BWL und Französisch oder Mode-Textil Design zu studieren. In meiner Freizeit treibe ich gerne und oft Sport, wie z. B. Joggen und Tennis spielen, unternehme etwas mit Freunden oder hänge meiner Leidenschaft, der Mode, nach. Auf die Deutsch-Französisch-Chinesische Begegnung wurde ich über den Partnerschaftsverein Oberaula aufmerksam. Bereits seit einigen Jahren bin ich aktives Mitglied und helfe bei der Planung, Durchführung und Organisation von Austauschprogrammen mit unserer französischen Partnergemeinde Marsanne im Département de la Drôme in Südfrankreich. Im Rahmen dieser Programme habe ich selber bereits einige Male an Zeltlagern und Besuchen in Frankreich teilgenommen und viele sehr interessante Bekanntschaften mit jungen Menschen anderer Kulturen und Nationalitäten gemacht. Da ich diese Begegnungen sehr genossen habe, freue ich mich viele nette französische, chinesische und deutsche Jugendliche kennen zu lernen und mehr über die französische und chinesische Kultur zu erfahren.
Hallo alle,
mein Name ist Kirsten. Vor 23 Jahren erblickte ich im frostigen Schönebeck an der Elbe das Licht der Welt. Ich bin also aus diesem Grund eine deutsche Teilnehmerin an diesem trinationalen Austausch. Ich studiere im letzten Semester im Bachelorstudiengang Psychologie. Nach meinem Abschluss als Bachelor of Science werde ich einen Master of Science in Politischer Psychologie in Belfast/Nordirland machen. Mit diesem Abschluss verfolge ich das Ziel, in der Politischen Psychologie zu forschen.
Die Sprachen, die ich spreche, sind Deutsch, Englisch, Französisch und Chinesisch. Die französische Sprache habe ich sowohl in der Schule als auch in der französischsprachigen Schweiz gelernt. Grundkenntnisse letzterer Sprache habe ich sowohl durch ein Selbststudium als auch vor Ort (in Beijing) erworben. Freiwillig engagiere ich mich bei der Hochschulgruppe Amnesty International in Göttingen und im internationalen Arbeitskreis der Stipendiaten der Friedrich-Ebert-Stiftung.
Ich heiße Jennifer B. Ich bin 18 Jahre altund komme aus Bochum. Nächstes Jahr mache ich mein Abitur. Mit meiner Familie lebe ich in Bochum Grumme. Meine jüngere Schwester ist 11 Jahre alt. In meiner Freizeit treffe ich mich gerne mit Freunden, gehe zum Jazzdance ins Theater oder ins Kino und lese gerne. Ich mag ausländisches Essen, die Nachspeisen bevorzuge ich. Ich leite eine Sportgruppe für Kinder und Jugendliche. Außerdem betreue ich Kinder- und Jugendfreizeiten der evangelischen Kirche sowie ein Kunstatelier für Jugendliche.
Mein Name ist Saskia M. und ich bin 21 Jahre alt. Schon seitdem ich im Kindergarten den Kurs „English for Children“ besuchte, begeistern mich Fremdsprachen. Deshalb studiere ich seit 2008 im Bachelor „Europastudien: Sprache, Literatur, Kultur“ mit den Hauptsprachen Spanisch und Französisch und Nebenfach BWL an der katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Ich habe mich für diesen Studiengang entschieden, da hier besonderen Wert auf die Behandlung interkultureller Themen gelegt wird und ich die Möglichkeit habe, ab September ein Semester in Frankreich zu studieren. Mit einem meiner Lieblingsbücher - „Der Chinese“ von Henning Mankell- begann mein Interesse für die chinesische Kultur und Sprache, weshalb ich diese nun seit einem Jahr lerne. In meiner Freizeit spielt die Jugendarbeit eine große Rolle, da ich mit 15 Jahren begann, die Gruppenstunden für die jüngeren Ministranten in unserer Pfarrei zu leiten. In meiner Jugendgruppe beteilige ich mich außerdem jedes Jahr an der Organisation eines Kinderferienlagers und anderer Aktionen. Ich bin ein unternehmungslustiger, aufgeschlossener Mensch, verreise gern und gehe oft Inlineskaten oder Schwimmen. Auch Musik ist mir sehr wichtig; ich spielte viele Jahre lang in einem Orchester Querflöte und gehe gerne auf Festivals und Konzerte jeder Art. Da ich den kulturellen Austausch sehr gut finde, freue ich mich, an der deutsch-französisch-chinesischen Begegnung teilnehmen zu können.
Am 27.01.1991 in Aachen geboren, lebte ich zunächst mit meiner Familie für zwei Jahre in Hergenrath, Belgien. Von dort zogen wir nach Nindorf, westlich von Hamburg, wo ich bis heute wohne.
Ich gehe in die 13. Klasse der Rudolf Steiner Schule Hamburg-Harburg und werde voraussichtlich am 11.06.2011 die Schule beenden. Hieraufhin möchte ich einen sozialen Dienst im Ausland (Frankreich), als Ersatz für den Dienst an der Waffe, antreten.
Das Wassersegeln, Fahrradfahrern und Schwimmen sind meine Hobbys, wobei meine große Leidenschaft die Luft- und Raumfahrt ist. Mein Berufswunsch ist Berufspilot zu werden.
Ich lese sehr gerne, wobei ich Romane, geschichtliche Dokumentationen und Bücher nach wahren Begebenheiten anderen vorziehe. Auch höre ich gerne Musik, wobei ich vieles außer Rap, Techno und heavy Metal höre.
Ich heiße Leonie von P. und bin 18 Jahre alt. Ich wohne mit meinen Eltern und meinen beiden Brüdern in Bochum. Zur Zeit besuche ich ein Gymnasium in Bochum und werde dieses im Sommer 2011 mit dem Abitur verlassen. Meine Leistungskurse sind Geschichte und Englisch und mein Studienwunsch ist „Global Economics and Management“. In meiner Freizeit mache ich gerne Sport und lese viel. Ich bin Cotrainer einer C- Jugend Fußballmannschaft. Außerdem bin ich Jugendmitarbeiter der evangelischen Kirche.
Nǐhǎo! Mein Name ist Domenique. Ich bin 18 Jahre alt, komme aus Pforzheim (BW) und mache nächstes Jahr mein Abitur. Neben Englisch, Französisch und Spanisch habe ich vor einem Jahr begonnen, Chinesisch zu lernen, denn es sind die Sprachen, welche die Türen fremder Kulturen öffnen können. Aber auch die Musik ist dazu in der Lage. Mit sechs Jahren war ich auf einem Konzert der berühmten deutschen Geigerin Anne-Sophie Mutter. Sie spielte damals ein Stück des chinesischen Komponisten Sitson Ma. Von diesem Moment an beschloss ich, Geige zu lernen. Bis heute habe ich große Freude am musizieren, ganz besonders im Orchester.
Mahatma Gandhi sagte einst: „ Be the change you want for this world!“. Dieser Satz prägte vor allem mein politisches Engagement. Nur wer mitwirkt, kann auch etwas verändern. Somit beschloss ich vor einiger Zeit politisch aktiv zu werden und selbst für Veränderungen zu sorgen. Ich freue mich sehr auf die bevorstehende gemeinsame Zeit in Paris und Berlin und bin sehr gespannt auf China. Bis dahin liegt zwar noch ein weiter Weg vor uns, aber laut Konfuzius ist ja bekanntlich der Weg das Ziel.
Hi, ich bin Annika S., 18 Jahre, und wohne in einem beschaulichen kleinen Ort in der Nähe von Münster. Ein Jahr werde ich hier noch bleiben, um nächstes Jahr mein Abitur zu machen. Es juckt mir jedoch schon in den Füßen, danach etwas Neues kennen zu lernen! In der Elf durfte ich bereits ein bisschen Savoir-Vivre-Luft in Frankreich schnuppern. Genauer gesagt in der Bretagne, wo ich ein halbes Jahr in einer Gastfamilie gelebt habe, zur Schule gegangen bin und Freunde gefunden habe. Seit ich wieder in Deutschland bin gebe ich Nachhilfe und tue mein Bestes, um Kinder für passé composé und subjonctif zu begeistern. Ehrenamtlich engagiere ich mich in der Evangelischen Matthäusgemeinde Münster, wo ich Freizeiten mitorganisiere und über zwei Jahre eine Konfirmandengruppe betreut und mitgeleitet habe. In meiner Freizeit spiele ich Theater (in meiner letzten Rolle war ich Französin!), gehe mehr oder weniger regelmäßig zum Leichtathletiktraining und lerne seit einem halben Jahr Chinesisch. Meine Kenntnisse beschränken sich bisher leider auf die üblichen Dialoge aus Lektion 1-3 des VHS-Standardlehrbuchs (zhé shì wô de míngpián…), jedoch fasziniert mich dieses Land überaus. Nach meinem Abitur würde ich meine Zeit gerne nutzen, um ein FSJ zu absolvieren. Am liebsten natürlich im Ausland und vielleicht tragen mich meine juckenden Füße ja sogar bis nach China.
Hallo,
ich heiße Marina M., bin 21 Jahre alt und wohne in Dresden. Dort studiere ich seit Oktober 2009 Internationale Beziehungen.
Aufgewachsen bin ich in Kassel, ziemlich in der Mitte von Deutschland, wo ich 2008 mein Abitur gemacht habe. Danach bin ich für ein Jahr nach Frankreich gegangen, wo ich im Rahmen des deutsch-französischen Freiwilligendienstes in einer Behinderteneinrichtung in der Nähe von Toulouse gearbeitet habe. In dieser Zeit habe ich Frankreich und die französische Kultur sehr zu schätzen gelernt und bin nun froh, dass ich auch an der Uni noch die Möglichkeit habe, Französischkurse zu besuchen. Außerdem habe ich letztes Jahr angefangen Chinesisch zu lernen, auch wenn ich da noch ganz am Anfang stehe.
In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit mit meinen Freunden, mache Ausflüge, koche, lese und mache Sport. Außerdem liebe ich es, zu verreisen und neue Länder und Kulturen kennen zu lernen.
Ich freue mich auf die französisch-deutsch-chinesische Jugendbegegnung und bin gespannt, was so alles passieren wird.
Ich heiße Katharina, bin zwanzig Jahre alt und komme aus Deutschland Ich mag es zu Reisen, neue Sprachen zu lernen und viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichen Kulturen kennen zu lernen. Als ich vor einem Jahr mein Abitur gemacht habe, habe ich mich entschlossen, im Rahmen des Working Holiday Visas für zehn Monate nach Neuseeland zu gehen. Es war eine einmalige Erfahrung und ich werde mich immer an die tolle Zeit zurückerinnern, wenn ich European Business Studies in Aachen studieren werde. Es ist mein Traum für das Auswärtige Amt zu arbeiten, jedoch bin ich mir bewusst, dass ich sehr hart arbeiten muss, um mein Ziel zu erreichen.
Abgesehen davon mag ich Musik und Sport und spielte während meiner Schulzeit sowohl Klavier und Querflöte, als auch Tennis. Außerdem war ich Mitglied des Jugendchores unserer Gemeinde und hatte viel Spaß mich dort an der Jugendarbeit zu beteiligen. Wir haben jedes Jahr eine Jugendfreizeit und viele Aktionen, Spiele und Gruppenstunden organisiert und ich hoffe sehr, auch während des Studiums dort weiter mitmachen zu können.